Am Freitag war ich zu einem Spieleabend eingeladen. Dieser fand in Marienhafe, etwa 15km von meiner Heimatstadt Norden entfernt, statt. Ein Kollege hat mich nach Marienhafe mitgenommen, mir aber schon im Vorhinein gesagt, dass er auch dort verweilen und nicht mehr nach Norden fahren wird. Ich hatte mich daher entschieden später mit dem Zug nach Hause zu fahren – dazu aber später mehr. Wir waren insgesamt zu sechs und haben eine Runde Monopoly gespielt. Ich war skeptisch und für ein anderes Spiel, da ich aus eigenen Erfahrungen weiß, dass Monopoly die „böse Seite“ in einem wecken kann und daher Streitereien vorprogrammiert sind
. Nach zwei Stunden haben sich meine Erfahrungen teilweise bestätigt. Es kam nicht zu den großen Streitereien, die ich aus meinen eigenen Monopoly-Spielen kannte. Von uns sechs hatte sich eine einfach zu sehr ins Spiel hineingesteigert und begann herumzuzicken. Glücklicherweise ging keiner von uns auf diese Zickereien ein, weil dieser gemütlicher Abend sich ansonsten zu einem unschönen Abend entwickelt hätte
.
Kurz vor 23Uhr bin ich dann mit einem Kollegen zum aufgebrochen. Er holte seine Freundin von Bahnhof ab, ich wiederum stieg in eine der letzten Reisemöglichkeiten nach Norden ein. Das Schicksal einer Kleinstadtregion
. Ich hätte auch mit den Nachtbussen fahren können, aber diese fahren hier so unregelmäßig und unzuverlässig, dass ich mir dieses Abenteuer ersparen wollte. Außerdem verstehe ich die Bushaltepläne nicht….im Gegensatz zum VRR einfach zu kompliziert
. Am HBF Norden angekommen, begann dann mein einsamer Fußmarsch nach Hause. Mein MP3-Player, der meine Einsamkeit musikalisch begleiten sollte, hat mich auf halber Strecke einfach in Stich gelassen. *Shame on you!*
Insgesamt habe ich nun 48 Minuten gebraucht. In mein Zimmer angekommen habe ich meinen Laptop angemacht und nachgeschaut, wie weit der Bahnhof von meinem Zuhause entfernt ist und welche Zeit Google Maps für diese Strecke vorsieht: 48 Minuten
. Ich war also in Googlegeschwindigkeit unterwegs
.
48 Minuten
September 21, 2008The Spirit of Georgia
September 19, 2008Ich habe bisher nicht viel von diesen Bio-Getränken gehalten. Sie schmecken „anders“ und sind außerdem teuer. Zum Beispiel kosten eine 0,33L Bionade knappe 0,80€. Für den Preis könnte ich mir zB. 6L Wasser bei Lidl kaufen
. Nun bin ich aber neulich auf Coca Cola’s Eigengewächs gestoßen: The Spirit of Georgia. Ein spektakulärer Name, kurz und knackig und einfach zu merken
. Als eine Flashe mit dem Geschmack „Blood Orange Kaktusfeige“ angeboten bekommen hatte, hatte zurerst gezögert, weil ich dachte, dass da keine großen Unterschiede zur Bionade sein würden. Nach dem ersten Schluck waren meine ersten Gedanken: „Mild, nicht zu viel Kohlensäure und geschmacklich sehr gut. Ich bin begeistert!“ Coca Cola hat in diesem Fall das bessere Paket als die Bionade (Niki Lauda lässt grüßen
), weil es für mich besser schmeckt und mit knappen 0,60€ auch noch günstiger ist. The Spirit of GEORGIA gibt es zurzeit in den Geschmacksrichtungen Blood Orange Kaktusfeige, Lemon Wacholderbeere und Green Mango Kiwi. Ich hoffe, dass Neue bald folgen werden
Achja, einen Werbespot gibt’s dazu auch:
Übersetzung nach Gefühl
September 14, 2008Während einer sehr langen Youtube-Session bin ich auf den User „buffalax“ gestoßen. Er hat nicht-englischen Songs Untertitel verpasst, was ja eigentlich nichts ungewöhnliches ist. Das besondere ist aber nun, dass er die Songs nicht Wort wörtlich nach Englisch übersetzt, sondern danach, welchen englischen Wörtern sie ähnlich klingen
.
„Was erlaube Bahn?!“
September 13, 2008Zuerst die 4%ige Erhöhung der Tickets und dann noch ein Bedienzuschlag?!? Das ist doch eine Farce! Die Ticketpreise steigen Jahr für Jahr, die Pünktlichkeit nimmt dagegen stätig ab. Nach einer ein monatigen Pause habe ich am 1. September wieder als Werkstudent tätig. In den letzten zwei Wochen bin ich in der Summe 16x mit der Bahn gefahren (8x hin, 8x zurück). Das Ergebnis: 10x eine Verspätung von mindst. 5 Minuten, 1x Lokschaden, 3x Zugwechsel (2x ICE, 1x IC). Zugegeben: bei allen Zugwechsel habe ich zeitlich profitiert, aber diejenigen, die regulär mit dem IC bzw. ICE gefahren sind, hatten nun ihrerseits eine Verspätung im Gepäck. Als regulärer Fahrgast des IC bzw. ICE wäre ich total angepisst…
Und dann sollte zusätzlich noch ein Bedienzuschlag von 2,50€ für Schalterkunden hinzukommen? Das ist doch der größte Schwachsinn! Zum Beispiel gibt es in meiner Heimatstadt Norden nur einen Automaten für den Fernverkehr. Szenario: Ich habe mich verspätet, der Zug kommt in 5 Minuten. Am Automaten stehen 10 Leute in der Schlange. Alle wollen noch für diese eine Bahnfahrt ein Ticket haben. Am Schalter steht KEINER, weil man ja sonst 2,50€ Zuschlag bezahlen müsste. Was nun!?!
Was wäre nun passiert, wenn die Bahn damit durchgekommen wäre? Mehr Automaten -> weniger Schalterkunden -> Personalabbau ![]()
Guter Versuch, Herr Mehdorn…
Vier Dinge
September 3, 2008Unter dem ganzen Laub vor meiner Haustür habe ich ( etwas verspätet
) ein antikes Holzstück gefunden
. Hier meine Liste:
4 Jobs, die ich in meinem Leben hatte:
- Zeitungsjunge
- PC-Techniker
- Zivi
- Werkstudent
4 Filme, die ich mir immer wieder ansehen würde:
- City Hunter
- Spider Man
- Star Wars
- Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt
4 Orte, an denen ich gerne gewohnt habe:
- Norden
- Duisburg: Wohnung 1
- Duisburg: Wohnung 2
- Duisburg: Wohnung 3
4 Orte, an denen ich gerne mal wohnen würde:
- Paris
- Sydney
- Montreal
- New York
4 TV-Serien, die ich gerne anschaue / angeschaut habe:
- Smallville
- Scrubs
- Simpsons
- South Park
4 Plätze, an denen ich im Urlaub war:
- Côte d’Azur
- Balaton
- …
- …
4 Webseiten, die ich täglich besuche:
- Mein Blog
- GMail
- Kicker
- Comunio
4 meiner Lieblingsessen:
- Bananen-Erdnussbutter-Sandwich
- gebratener Reis in fast allen Variationen
- gebratene Nudeln in fast allen Variationen
- Softeis
4 Plätze, wo ich gerne im Augenblick sein möchte:
- Ich fühle
- mich in
- meiner Wohnung
- wohl
Ein paar kleine Häppchen, Part III
September 2, 2008No Martini, No Party…
…heißt es so schön in der Werbung
. Ich meine jetzt aber nicht den Cocktail „Martini“, sondern diesen:
Martini ist ein mit Gewürzen und Kräutern aromatisierter und aufgespriteter Wein, genannt Wermut, und schmeckt süßlich und trocken. Aus einem Joint Venture zwischen Martini und Sprite entsteht für meinen persönlichen Geschmack ein göttliches Getränk, welches mein eigentliches Lieblingsgetränk Bier für ein Vorglühen fast ersetzt hat. Natürlich bleibt insgesamt gesehen für mich Bier immernoch das Non plus ultra, da es einfach geilomatiko schmeckt
.
Woher nur, woher…
In den 12 Tagen zu Hause bei meinen Eltern bin ich des öfteren Leuten begegnet, denen ich mich verbunden gefühlt habe. Ich meine jetzt nicht freundschaftlich verbunden, sondern dass sie einmal eine Rolle (auch wenn nur eine kleine) in meinem Leben gespielt hatten. Es ist schwierig es in Worten zu fassen, weil ich selbst nicht wirklich weiß, wie ich diese Gefühl, welches ich habe, zu beschreiben
. Es ist nur so, dass mir diese Leute immernoch in meinen Gedanken herumschwirren, weil ich sie einfach nirgendwo einorden kann :/
Die Bahn…
…wird wieder einmal teurer. Natürlich werden wieder die selben Gründe dafür genannt: Energie- und Personalkosten. Diese Punkte scheinen für eine Erhöhung der Preise legitim zu sein, weil die Punkte der Tatsache entsprechen. Dadurch wird aber das Preis/Leistungsverhältnis der DB immer schlechter. Am Montag befand ich mich nach einer einmonatigen Pause wieder auf dem Weg zur Arbeit. Wie nicht anders zu erwarten kam der Zug 5 Minuten zu spät und habe schließlich dadurch meine U-Bahn in Bochum verpasst
. Insgesamt hat mich daher die DB knappe 10 Minuten meines Lebens gekostet. Und nun soll ich noch mehr dafür bezahlen, um zu meinen Eltern zu fahren? pffff…
Projekt: U70
Heute begann für mich das Projekt: U70. „U70″ ist ein sehr geheimes Projekt, welches nur erfolgreich beendet werden kann, wenn man sich strikt an die Vorgaben hält, Disziplin und viel Geduld hat. Tag X ist der 23.12.2008, da während der Weihnachtszeit eine Weiterführung des Projekts schier unmöglich ist
.
Verfasst von h0a
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